halber unndt die bruderschafft gelt widerumb frey gestelt sin sollen.
18. Sollen die auffschläg undt auskauff unndt tuschbrieff nit mehr auffgezwungen werden. Die auffschläg sollen in der fründtschafft gewalt sin, ein aus kauff mit einer quittierung von einem ehrlichen mann guott sin, der überrest deß tauschs auch ein beilzedel gemacht werden.
19. Was daß pirsen, fischen unndt jagen, solle alles widerumb freigestelt unndt endtlaßen sin.
20. Was Solothurner, Fryburger bazen, sollen sy auch umb dry krüzer genommen werden, wie dann von unnser oberkheit geboten zunemmen, unndt dann in zweyen tagen umb zwen schillig gerüefft, daß dem lanndtmann zu schaden kommen.
21. Was die vogt kinder rechnung, soll es bey seiner gemein, gricht unndt geschwornen in ein sonderbars buoch auffgeschriben undt mit geringem lohn angenommen werden, unndt in allen gerichten die urthel auffgezeichnet werden.
22. Was belangt die schulden, so auff st. Mathisen tag (1653 Februar 24.), etlich wuchen vor oder nach, verfallen, sollen auffbehalten sin auff künfftig st. Verenaetag (1653 September 1.).
23. Was belangt die botten, gißlefreßer, soll er kein kosten zutriben haben bis auff die ander ablösig, zinß oder zalig, unndt nit mehr dann zwen in die graffschafft kommen unndt vom herren landtvogt ein zedel haben, wo nit, soll mann jhnen kein bescheidt geben.
24. Was belangt daß fronen deß haus Kastelen unndt der glichen, auch endtlich unndt genzlich entlaßen.
25. Was die harzer belangt, so unnsere gn. h. auff weldt bestelt, soll es nit mehr gültig sin, sonder an denen stohn, wo der wald jhren ist.
26. Soll kein gericht nach recht mehr gehalten werden bis nach austrag dises handels.
27. Wann einer pfandt dar schlagt, soll er aus dem thurn entlaßen sin.
[-] Mit gwehr, gschoß gerüst, unndt krüzgang gehalten werden, zu gott schryen, unndt zu seiner lieben, werthen muoter unndt allen lieben heiligen geschworen. Amen.