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Demnach in nechst verwichnen monats Septembris herr oberst leüthnant Ludwig Am Rin, ritter, derwilen landtvogt im land Entlibuch, zu vernemmen worden, was gestalten ein klein meidtelin namens Cathrin Schmidlin von 11 iahren, als von Roomos gebürtig, an zweien underschidlichen orthen vernemmen lassen, das es kleine vögelin machen könde und dessen die prob vor erlichen leüthen sehen lassen wollen, und die wilen ihme die sach nit abgangen, geredt, wan es allein und nacht sie, könne es solches gar wol, es habe aber ein kleiner schwartzer buob, welcher gar boshafft und übig und allwegen zu ihme khome, der ihm verpotten, einiche vögelin zu machen, wan es die leüth sehent; hiemit es in MGH gefangenschafft eingebracht worden, und von herren rathsrichter Möören und übrig verordnete herren uff obberüerte indicia alles ernstes erduret worden.
So hat es erstlich in gegenwertigkheit des herren rathsrichters und schribers sich underfangen, vögelin zu machen, dahin es augen, hertz und gemüeth mit grosser intention gewendt, sagente, wan es sonsten allein, khomen die vögel in underschidlicher gattung, mit den schnblen uf den boden berhen und schwaderen, hab ich solches von einem buoben, der gar arg und sich Blundtsch heise, erlehrnet, ins aber heise er Fötzel Drini.
Item hab der buob ihme verpotten, wie er zu im in thurn khomen, vor den herren vögel zu machen und befohlen, zu schweren, betten und brod essen aber zu underlassen.