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Matura in Immensee

Die Gründung des Instituts Bethlehems und der späteren Mittelschule Gymnasium Immensee gehen auf Pierre Marie Barral zurück, der zuerst in Meggen, anschliessend in Immensee eine Apostolische Schule gründete. Unterrichtssprache war zu Beginn Französisch. Erst 1914/15 wurde das deutschschweizerische Schulsystem, das heisst, das achtjährige deutschsprachige Gymnasium mit Philosophie eingeführt. Schliesslich erlangte die Schule im Jahr 1920 die Anerkennung als eidgenössisch anerkannte Maturitätsschule. Im Juni 1920 bestanden die ersten sechs Schüler die eidgenössisch anerkannte Matura in Immensee. In den folgenden Jahren absolvierten viele Schüler - Schülerinnen gab es am Gymi in Immensee erst ab 1971 - die Maturitätsprüfung.

Die Freuden, Mühen und Leiden dieses Schulabschlusses widerspiegeln sich in den sogenannten «Maturakarten», welche von den Schülern anlässlich der Matura gestaltet wurden. Gegen Ende der 1960er Jahre bricht die Serie der gezeichneten Maturakarten ab. Die Fotografie hält Einzug, die Maturi zeigen sich im Porträt auf einer Postkarte.


Die Maturakarten gehören zum Bestand des Archivs der Missionsgesellschaft Bethlehem SMB, der noch in Bearbeitung ist.

 

Weiterführende Literatur:

  • Fuchs Karin: Gymnasium Immensee 1895-1995. Von der Apostolischen Schule Bethlehem zur modernen Mittelschule. Schwyzer Hefte 1967, Hg. von der Kulturkommission Kanton Schwyz.
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