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Zue wüssen seye, das der ehrsamb und bescheydne Michel Hochstrosser
als beystand des Joseph Hochstrossers seel[ligen] kinderen im Richenthal,
stattkilchgang und graffschafft Willisauw, auff guottheissen des
hochgeachten, wohledelgebohrnen etc. etc. ju[n]kh[e]r[en] landvogt Johann
Martin Am Rhyns uffrecht und redlich verkaufft und zue kauffen
geben hat dem auch ehrsamb und bescheydnen Johannes Müller von
Geys und aus dem ambt Ruswyl.
Namblichen das heimbwässen im Richenthal genannt mit haus,
schür, püntten, krauth- und baumgarten, sambt zuegehöriger
gerechtigkeit, wie Joseph Hochstrosser seel[ig] solches besessen hat,
im stattkilchgang Willisauw gelägen, stost an Joseph Burkhets
weyd, an Jacob Bantzen matten, und an den kilchwäg auff Mentz-
nauw; dan[n]e zwey stükhli wald, beyde in ihren zihl unnd
marchen begryffen.
Daruff steht jährlich zuevor an verschrybenem haubtguett zue ver-
zinns der pfahrkirchen zue Mentznauw 100 gl und der Anna
Hochstrosserin 50 gl, auch der Barbara Brüggerin zuegebracht
guett 40 gl, fürohin ledig und eygen bis an die gewohnte
recht und zechenden.
In dissen kauff ist noch geben worden alle fahrnus, so wohl haus-
rath als bauw- und feldgeschyr, in sum[m]a alles, was nam[m]ens es
haben mag, darvon nützit ausgenom[m]en und vorbehalten. Dargegen
solle der kaüffer die drey hinderlassne kinder, als zwey söhn und
ein döchterlin, bis jedes 16 jährig seye, in christlicher gottesforcht
aufferziechen, erhalten und verpfflägen, auch beyde söhn das