[p. 4]
A[nn]o 1721
den 28sten Juny ist von hochg[eachten] etc. etc. j[un]kh[e]r[en] landvogt Feeren Antoni Roosenberger, seines alters 17 jahr, von Frickhthall, examiniert unndt befragt worden.
Befr[agt]: Wo er sein uffenthalt gehabt, da er bey den leüthen gewessen.
Antw[ortet]: Uff dem Schwarzwald eneth dem Rheyn.
Befr[agt]: Wie vill ihrer in der zahl gewessen.
Antw[ortet]: Ohngefahr 17.
Befr[agt]: Wie vill ihrer ins Schwyzerlandt khom[m]en.
Antw[ortet]: Ihrer fünff, haben hernacher den anderen im Kilchsperg angetroffen.
Befr[agt]: Wie vill ihrer gewessen, da man sye zue Diettwyl gefangen.
Antw[ortet]: Ihrer drey, darauff seie sein schwöster auch khom[m]en, da sye denen Berneren entrunen.
Befr[agt]: Wo die andere hinkho[m]en.
Antw[ortet]: Die andere zwey unndt ein klein kindt seyen im Berner gebieth gefangen worden.
Befr[agt]: Wie vill zeith seye beysam[m]en.
Antw[ortet]: Ohngefahr 7 wochen.
Befr[agt]: Wo sye paßiert aller ohrten.
Antw[ortet]: Durch Muchen, von Klingnauw, Furr, unndt durch die dörffer hinauff.
Befr[agt]: Wie sye sich erhalten.
Antw[ortet]: Mitt bättlen, unndt heüschen.
Befr[agt]: Das es nit wohl zue glauben, das es mit dem allein beschechen.
Antw[ortet]: Man werde kein klag hören.