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und ereiferte sie, indem er ihr trauriges Loos in
den grellsten Farben vor die Augen spiegelte.
Unterstützt wurde er durch einen gewissnen
Giovando, Maurer, aus Mailand, cir[ca] 40 Jahre
alt, 175-178 c.m. hoch, mit breitem Gesicht, dunkle
Haare, [und] durch einen abgeblichen Tonazzi, circ[a]
33 J[ahre] alt, klein, fest, Haare dunkel, Gesicht rund, voll,
schielt ein wenig. Letzterer übertraf an Heftigkeit
seines Auftretens seine Vorredner. Es wurde
eine Komite gebildet, aus welchem mir folgende
Namen bekan[n]t wurden:
1. Borino Giuseppe, in hier;
2. Maraggi Paul, d[it]o;
3. Sante Andrea, d[it]o;
4. Segare Carl, d[it]o.
Führe hier gleichzeitig an, daß ich ihre weitere
Identität erst noch in Erfahrung bringen muß.
Die Versam[m]lung stim[m]te dieser Ernen[n]ung zu [und]
beschloß bereits mit Einstim[m]igkeit, den 1. Mai
zu feiern [und] sich an einem Demonstrations-Umzuge
zum Anschluße an die deutschen Vereine zu ar-
rangiren. Während dem Unterhalte dieser Ver-
sam[m]lung gelangten sog. rote Zugszeichen [und] soziale
Schriften, von welchen ich einzelne Exemplare kaufte,
gegen Bezahlung zur Austeilung. Ebenso wurde
eine Geldsam[m]lung veranstaltet. Nun Morgens 6
Uhr als den 1. Mai sam[m]elten sich dieselben wieder
auf dem Bahnhofplatze, zogen dan[n] in einer
circ[a] 140 Man[n] zählender Abteilung, welche sich
schließlich durch Zuzug auf wenigstens 200 ver-
größerte, durch hiesige Straßen, löste sich nach
einiger Zeit auf, um sich auf den Nachmittags-